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14/04/2024

Haartransplantation auf Narben

Die Haartransplantation auf Narbengewebe hat sich als eine fortschrittliche Technik in der ästhetischen Chirurgie etabliert, die Menschen mit Narben am Kopf eine neue Hoffnung gibt. Dieser spezialisierte Eingriff ermöglicht es, Haarfollikel in Bereiche zu verpflanzen, die durch Verletzungen, chirurgische Eingriffe oder die Entfernung von Muttermalen narbig geworden sind. Durch die Anwendung modernster Verfahren können erfahrene Chirurgen nicht nur die Haardichte erhöhen, sondern auch das Erscheinungsbild von Narben signifikant verbessern. Somit stellt die Haartransplantation auf Narben eine effektive Lösung dar, um das Selbstvertrauen der Betroffenen durch die Wiederherstellung eines natürlichen Haarwuchses zu stärken und die Lebensqualität deutlich zu erhöhen.

Das Wichigste in Kürze:

  1. Mehrstufiger Prozess: Eine Haartransplantation ist meist kein einmaliger Eingriff. Um eine optische Dichte zu erreichen, sind häufig mehrere Behandlungen notwendig, besonders bei vollständig kahlen Arealen.
  2. Moderne Techniken für Narbengewebe: Auch auf Narbengewebe ist eine Haartransplantation möglich. Fortgeschrittene Methoden und die Erfahrung plastischer Chirurgen ermöglichen es, Haarwuchs auf vernarbtem Gewebe zu verbessern und sogar Narben in der Spenderregion zu kaschieren.
  3. Blutversorgung als Schlüssel: Die Blutversorgung des Gewebes ist entscheidend für das Anwachsen transplantierter Haarfollikel. Narbengewebe kann eine reduzierte Blutzufuhr aufweisen, was den Erfolg der Transplantation beeinflusst. Spezielle Verfahren, die eine sichere Verankerung der Transplantate und die Wiederherstellung der Blutversorgung gewährleisten, sind daher wichtig.
  4. FUT-Narben und Korrekturmöglichkeiten: Die FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation) kann sichtbare Narben im Spenderbereich hinterlassen. Diese können jedoch mit neueren, minimalinvasiven Methoden, wie der FUE-Technik (Follicular Unit Extraction) oder Mikropigmentierung, korrigiert werden.
  5. Vielfältige Behandlungsmöglichkeiten auch bei komplexen Fällen: Selbst in schwierigen Fällen, bei denen dichtes oder dünnes Narbengewebe vorliegt, lassen sich durch eine Kombination verschiedener Techniken wie der FUE-Methode, W-plastische Operationstechnik und Mikropigmentierung dauerhaft natürlicher Haarwuchs und ästhetische Verbesserungen erzielen.

Zu sehen sind wieder wachsende Haare auf einer FUT-Narbe auf dem Hinterkopf eines Patienten.

Auf dem Bild ist zu erkennen, dass auf der alten FUT-Narbe des Patienten nach unserer Haartransplantation wieder Haare wachsen.

Haartransplantation auf Narbengewebe

Wer sich für eine Haartransplantation entscheidet, verbindet damit vor allem als Mann den Wunsch nach einer von Haaren lückenlos bedeckten Kopfhaut.

Bereits in unseren intensiven Beratungsgesprächen weisen wir den Patienten darauf hin, dass dieses Ziel kaum mit einer einzigen Haarverpflanzung zu erreichen ist und im besten Falle ein langer Weg zu beschreiten ist.

Eine Haartransplantation erzeugt eher eine Illusion von Dichte. Nach jeder weiteren Behandlung auf der gleichen Stelle besteht die Chance, dem Wunsch nach Fülle näher zu kommen. Besonders bei gänzlich kahlen Arealen muss mehrfach transplantiert werden.

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Folgt in Kürze

Moderne Verfahren ermöglichen Haartransplantation auf Narben

Zudem können sich auf dem Kopf Narben befinden, die sich nicht mehr mit dem umliegenden Haar kaschieren lassen. Viele Patienten stellen sich daher die Frage, ob eine Haartransplantation auf Narben auch an haarlosen Stellen auf dem Kopf erfolgreich sein kann.

Narben auf dem Kopf oder am Bartwuchs sind meist durch operative Eingriffe, Verletzungen oder bei der Entfernung von Muttermalen entstanden. Doch selbst eine Haartransplantation mit der weitverbreiteten FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation) kann unschöne Spuren in den Regionen hinterlassen, die das Haar für die Verpflanzung gespendet haben.

Heute ist indes auch eine Haartransplantation auf Narben möglich, selbst wenn diese sehr dick oder dünn sind. Erfahrenen plastischen Chirurgen stehen hierfür verschiedenste moderne Techniken zur Verfügung, mit denen sie die Spuren von Operationen und Unfällen mildern und den Haarwuchs auf vernarbtem Hautgewebe verbessern können.

Ebenso können durch eine Haartransplantation entstandene Narben in der Spenderregion kaschiert werden. Wirkungsvolle und schonende Methoden tragen dazu bei, dass sogar auf Narbengewebe wieder ein natürlicher und dauerhafter Haarwuchs entstehen kann.

Entscheidend für den Haarwuchs auf Narben: die Blutversorgung des Gewebes

Bei einem Narbengewebe ist regelmäßig der natürliche Haarwuchs gestört. Grund dafür ist die mangelnde Durchblutung. Wenn sich eine Wunde auf der Haut schließt, kann im Verlauf der Narbenbildung die Blutzufuhr an dieser Stelle abnehmen. Selbst ein ästhetisch-medizinischer Eingriff im Gesicht kann beispielsweise dazu führen, dass aufgrund der Narbenentstehung die Haarlinie im Bereich der Stirn oder Schläfen zurückweicht oder ganz verloren geht.

Eine reduzierte Blutzufuhr im Narbenbereich verringert bei einer Haartransplantation mitunter die Aufnahme von Haarfollikeln an diesen Hautstellen. Zudem wird der Erfolg einer Haartransplantation auf Narben davon beeinflusst, wie stark die Narbe ausgeprägt und wie hoch der Anteil des Bindegewebes in ihr ist.

Um dennoch eine ausreichende Anwuchsrate der Haare zu erzielen, hat ReHaar eigenständig eine Methode entwickelt. Sie sorgt für eine feste Verankerung der Grafts und stellt die Blutversorgung sicher. Dadurch kann bei einer Haartransplantation auf Narben auf präoperative oder postoperative Anwendungen verzichtet werden. Dazu zählt etwa die Gabe bestimmter Medikamente, die den Blutfluss im Narbenbereich verbessern sollen, aber eventuell beim Patienten kontraindiziert sind.

Warum entstehen Narben bei einer FUT-Haartransplantation?

Die sogenannte FUT-Haartransplantation ist eine ältere, aber noch häufig verwendete Methode, um Haare zu verpflanzen. Diese Eigenhaartransplantation wird auch als Streifenmethode oder Striptechnik bezeichnet.

Ein erfahrener Operateur hinterlässt bei dem Eingriff in der Spenderregion eine linienförmige FUT Narben, die in der Regel schon bei einer Haarlänge von zwei bis drei Zentimetern nicht mehr zu sehen sind.

Diese mehr oder weniger breiten Narben sind bei einer FUT Haartransplantation technisch bedingt. Denn bei dieser Vorgehensweise der Haarverpflanzung entnimmt der Chirurg mit einem Längsschnitt von Ohr zu Ohr eine Partie der behaarten Haut.

Dieses Areal bezeichnet man als Spenderbereich. Dabei handelt es sich bei diesem Verfahren für gewöhnlich um einen zehn bis zwanzig Zentimeter langen und bis zu zwei Zentimeter breiten Hautstreifen mit Haarwurzeln, der dem in der Regel dicht bewachsenen Hinterkopf entnommen wird.

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Folgt in Kürze

FUT-Narben lassen sich mit minimal invasiven Methoden korrigieren

Je größer der für eine Haartransplantation vorgesehene Bereich ist, desto größere Flächen müssen aus dem Spenderbereich herausgeschnitten werden. Folglich entstehen bei entsprechenden Entnahmeflächen auch längere bzw. breitere FUT-Strip Narben.

Aus dem entnommenen Material bildet der plastische Chirurg kleinste Haartransplantate, auch Grafts oder Follicular Units genannt, um sie in die kahlen oder ausgedünnten Stellen in die Kopfhaut einzusetzen.

Vor allem, wenn breitere Narben nach einer FUT-Haartransplantation zurückbleiben, kann dies optisch stören. Besonders bei kurz geschnittenen Haar am Hinterkopf zeigen sich die Narben dann deutlich sichtbar. In diesen Fällen ist eine Haartransplantation auf Narben mit Hilfe der neueren FUE-Technik (Follicular Unit Extraction) das Mittel der Wahl.

Damit eine Haartransplantation auf Narben erfolgreich ist, gilt es verschiedenste Faktoren zu berücksichtigen. Um unsere Arbeit und den Erfolg zu verdeutlichen:

Eine Haartransplantation auf Narben ist heute auch in schwierigen Fällen möglich

In der Regel lassen sich auch bei schwierigeren Voraussetzungen Narben anhaltend mit Eigenhaar bepflanzen, sodass sich ein dauerhafter eigener Haarwuchs bildet.

Als erfolgreiche Methoden bei einer Haartransplantation auf Narben sowie bei Narbenkorrekturen von FUT-Stripnarben haben sich das neuere Verfahren der Haartransplantation auf Narben mit der FUE-Methode, die W-plastische Operationstechnik sowie die Mikropigmentierung der Kopfhaut bewährt.

Das Behandlungsverfahren der Mikropigmentierung (medizinische Tätowierung) wählt man um Narben zu kaschieren. Trotzdem muss diese Behandlung unter einer Binokularbrille wie eine FUE Haartransplantation durchgeführt werden.

Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Mikropigmentierungsfarbe in die Gewebe einläuft und hässliche dunkle Flächen entstehen.